Menschenwürdige Arbeitsbedingungen in Fernost im Fokus

Über 70 Prozent aller weltweit hergestellten Spielwaren werden in China produziert. Auch die VEDES Zentrale bezieht Eigenmarken und Importware zu großen Teilen aus Asien und trägt damit auch Verantwortung für die Bedingungen, unter denen die Produkte hergestellt werden. Mit dem Ziel, die Sozial- und Arbeitsbedingungen in den Lieferländern zu verbessern, hat die VEDES im Sommer 2009 als erste Verbundgruppe für Spielwaren die Verpflichtungserklärung der ICTI CARE Foundation unterzeichnet.

Der ICTI CARE Prozess stellt derzeit die weltweit am weitesten entwickelte Initiative der Spielwarenbranche dar, die Kunden und Verbrauchern durch ein strenges Zertifizierungsprogramm versichert, dass die Anforderungen bezüglich sozialer Verantwortung entlang der gesamten Beschaffungskette erfüllt werden.

Durch konsequente Optimierungsprozesse stammen mittlerweile 97 Prozent der VEDES-Fernostimporte von Lieferanten, die das entsprechende Überprüfungs- und Zertifizierungsprogramm der ICTI CARE Foundation bestanden haben.

 

ICTI steht für „International Council of Toy Industries“ (= Weltspielwarenverband)
CARE ist die Kurzform für „Caring, Aware, Responsible and Ethical“ (fürsorglich, bewusst, verantwortlich, ethisch)

 

"Als führende Verbundgruppe für Spielwaren in Europa setzt die VEDES mit der Verpflichtungserklärung der ICTI CARE Foundation ein wichtiges Zeichen. Wir machen uns stark für ein Verbot von Kinderarbeit, Diskriminierung und Zwangsarbeit, Limitierung von Arbeitsstunden, Bezahlung von Mindestlöhnen und Überstunden sowie Sicherheit am Arbeitsplatz und Umweltschutz in Asien. Konsument, die im VEDES-Fachgeschäft einkaufen, müssen sich auf höchste Warenqualität und ethische Standards in deren Produktion verlassen können.“

Wolfgang Groß, VEDES-Vorstand

Mehr Infos unter: www.icti-care.org